Sämtliche Oberflächen werden gereinigt bis SA 3,0.
Empfindliche Bleche mit einer Dicke von 1 mm können ebenso behandelt werden wie Konstruktionen mit Wandstärken von 20 mm.
Das Sandstrahlen ist die optimale Vorbehandlung für eine nachfolgende organische Beschichtung (Nasslack oder Pulverlack).

Über 80% aller festgestellten Mängel im Bereich der Beschichtungstechnik beziehen sich auf die mangelhafte Haftung der Beschichtung.
Die Untergründe sind nicht sauber, fettfrei, oder eine Oxydschicht (besonders auf Schweißnähten ) verhindert die optimale Haftung.
Durch das Sandstrahlen wird die Haftung der nachfolgend aufzubringenden Beschichtungen wesentlich verbessert, weil die Beschichtung sich auf dem rauen und sauberen Untergrund besser „festkrallen" kann.

 
 
 

Edelstahlkonstruktionen für den Lebensmittelbereich oder der Medizintechnik werden gebeizt und anschließend Glasperlgestrahlt um eine reine, saubere Oberfläche zu erzielen.
Im dekorativen Bereich entfällt das Beizen. Auf Edelstahl oder Aluminium werden optisch ansprechende Oberflächen erzielt (Seidenmatte Oberfläche). Glasperlstrahlen wird auch zum shotpeening eingesetzt (Verfestigungsstrahlen).

Durch das Aufschlagen der Glasperlen auf die Oberfläche wird diese verdichtet. Bauteile, die mechanisch hoch belastet werden, haben dadurch eine höhere Lebensdauer.
Beispiel: Zahnräder, Pleustangen,Federn.

Wir verarbeiten sämtliche Produkte aller Hersteller. (auch DB Zulassung)

Grundierungen einkomponentig:
Epoxidgrundierung, Hydrogrundierung

Grundierung zweikomponentig:
Epoxidharzgrundierung, Polyurethangrundierung

Lacke einkomponentig:
Wasserbasierende Nasslacke, Lösemittelhaltige Lacke

Lacke zweikomponentig:
Polyurethanlack, Expoxidharzlacke

Fachbetriebe, die das Lackieren in vollem Umfang anbieten, sind schwer zu finden.
Häufig sind es Autolackbetriebe, die in kleinem Umfang für ortsansässige Industriebetriebe die Lackierung ausführen, oder die Industriebetriebe besitzen selber eine Lackiererei um unabhängig ihre Produkte lackieren zu können.

Durch mangelnde Auslastung, nicht optimale Vorbehandlung (und dadurch hohe Ausschussquote), häufige Krankenstände beim Lackierpersonal, sowie die Einhaltung verschärfter Umweltbestimmungen (VOC Richtlinie), ist der wirtschaftliche Betrieb oftmals nicht möglich.
Bezieht man die Kosten für die Lagerung der Lacke, sowie die Entsorgung von Lacken und Verdünnung mit ein, so wird die wirtschaftliche Bilanz noch schlechter.

 
 

 Pulverbeschichten

Die Pulverbeschichtung erfreut sich im Maschinen- und Anlagebau immer größerer Bedeutung.

Die Vorteile liegen auf der Hand:

- Hoch mechanische Widerstandsfähigkeit

- Umweltfreundliches Verfahren

- Wirtschaftliches Verfahren und somit kostengünstig

Maximale Abmasse: 7000 mm, Länge x 2500 mm, Breite x 3000 mm Höhe
Stückgewicht 1.500 kg.
Der Pulverlack wird auf das Werkstück apliziert und anschließend bei ca. 200°C eingebrannt.

Nach dem Einbrennvorgang (20-30 Minuten) müssen die Produkte abkühlen und können dann sofort zum Kunden transportiert werden.

Bei Produkten, die nach der Beschichtung zu kompletten Maschinen oder Anlagen zusammengebaut werden müssen, ist mit wesentlich weniger Beschädigung zu rechnen.

Der Pulverlack verträgt mechanische Belastungen wesentlich besser als Nasslacke.
Daraus ergeben sich geringere Kosten bei der Nacharbeitung, die letztendlich der Wirtschaftlichkeit zugute kommen.

 

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